29. Oktober 2024
Befehlsstelle Pulsnitz erneut auf die Probe gestellt
Am Dienstagabend, den 29.10.2024, führten die Feuerwehren der Gemeinde Pulsnitz, dem Haselbachtal, Ohorn, Steina und Lichtenberg eine wichtige Übung der ortsfesten Befehlsstelle durch. Im Fokus stand ein realistisches Szenario einer Unwetterlage, die besonders den Raum Ohorn, Pulsnitz und Steina betreffen sollte. Hierfür löste die Leitstelle Ostsachsen einen Alarm für alle Mitglieder der Befehlsstelle per Funkmelder aus, woraufhin sich diese kurze Zeit später im Pulsnitzer Gerätehaus sammelten.
Das Übungsszenario sah starke Sturmböen, anhaltende Starkregenfälle und ein erhöhtes Risiko von Blitzeinschlägen vor, die zu regionalen Stromausfällen führen konnten. Weiterhin mussten aber auch nicht wetterbedingte Einsätze abgearbeitet werden, wie Brandereignisse und Auslösungen von Brandmeldeanlagen, als auch technische Hilfeleistungen, wie Verkehrsunfälle oder eingeschlossene Personen. Diese Umstände stellen in der Realität eine besondere Herausforderung für die Koordination der Einsatzkräfte dar.
Insgesamt wurden innerhalb eines kurzen Zeitfensters 29 Einsätze von der örtlichen Befehlsstelle disponiert und koordiniert. Hier spielten Kameraden aus den beteiligten Feuerwehren die alarmierten Fahrzeuge, um den Funkverkehr während einer solchen Situation optimal abzubilden und für die ehrenamtlichen Disponenten der IuK ein optimales Training zu gewährleisten. Dabei stellten sich manche Einsatzszenarien als Fehlmeldungen heraus, sowie weitere Einsätze als größere Schadenslagen, wozu fiktiv verschiedene Einheiten des Rettungsdienstes und des THW mit alarmiert und koordiniert werden mussten. Auch das Zusammenwirken mit der Leitstelle Ostsachsen wurde in diesem Zuge mit simuliert.
Diese Übung hat erneut gezeigt, wie wichtig eine gut funktionierende gemeinsame Zusammenarbeit im Krisenfall ist. Die Kommunikation unter den einzelnen Wehren hat erneut sehr gut funktioniert und das Konzept der Befehlsstelle hat durch diese Übung erneut seine volle Wirkungsfähigkeit gezeigt. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei allen beteiligten Feuerwehren bedanken, sowie den zahlreichen Statisten, ohne die diese realistische Übung nicht möglich gewesen wäre. (CK)









